Veligandu und ihre Crew ist Ende April 1999 wieder zu Gast in Kastellorizon gewesen, der kleinen griechischen Enklave direkt vor der türkischen Küste in Höhe des türkischen Städtchens Kas. Noch immer gilt der kleine Grenzverkehr, das heisst man legt im Hafen an, geht, ausgerüstet mit Crewliste und Portemonnaie zum Hafenmeister, dessen Büro sich an der Hafeneinfahrt beim Leuchtturm befindet und teilt ihm mit, dass man da ist.
Für ein 11m Schiff zahlt man derzeit ca. 8,-- DM und damit ist alles erledigt.
Allerdings reagiert er sauer, wenn man NICHT kommt, dann wird richtig kassiert, auch korrekt nach Tagen abgerechnet, was man sich ersparen kann, wenn man gleich hingeht, wir lagen 2 Tage, zahlten aber nur für einen, was als wohltuend empfunden wird.
Die beiden Restaurants am Hafen sind mittlerweile wohl jedem Segler entlang dieser Küste als Halsabschneider bekannt.
Von Lazarakis (das rechte Restaurant) können wir nur die Aussagen eines Schweizer Skippers wiederholen, wonach man hier deutsche, bzw. Schweizer Preise zahlt, was sicherlich zu teuer ist. Auch sollte man aufpassen: Lazarakis nimmt seinen Kunden gern den Gang zum Hafenmeister ab und kassiert praktischerweise das Hafengeld gleich mit. Was der Urlauber nicht weiss, ist, dass er beim echten Hafenmeister wohl nur ¼ gezahlt hätte.......
Das Athena hat den Besitzer gewechselt und ist in jüngere Hände übergegangen. Wir fanden das Essen durchschnittlich, nicht besser oder schlechter als anderswo auch. Man sollte darauf bestehen, dass man die Speisekarte zu sehen bekommt, dort sind Preise verzeichnet, auf die der Wirt nochmals Rabatt gab.
Diese Info wurde eingegeben vom User sailorsworld
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